studium+: Mehr Studienerfolg von Beginn an
Studienanfänger*innen starten mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedarfen in ihr Studium. Gleichzeitig führt die hohe inhaltliche Progression in vielen Studienfächern dazu, dass sich selbst gut vorbereitete Studierende bereits in der Studieneingangsphase mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert sehen. Für einen nachhaltigen Studienerfolg ist es daher entscheidend, Studierende nicht nur punktuell, sondern kontinuierlich und passgenau bei der Bewältigung ihrer Studienanforderungen zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund entwickelt das Vorhaben studium+ neue Ansätze für eine strukturell verankerte Unterstützung in der Studieneingangsphase.
studium+ verfolgt das Ziel, Studienanfänger*innen ganzheitlich und zugleich individualisiert zu unterstützen. Hierfür werden bestehende Unterstützungsstrukturen ausgeweitet und systematisch weiterentwickelt, sodass sie fachliche und überfachliche Bedarfe in enger Verzahnung mit dem Regelstudium adressieren. Auf diese Weise sollen Studierende von Beginn an wirksam begleitet und in einem erfolgreichen Studienverlauf gestärkt werden.
Das Programm ist jeweils auf die spezifischen Anforderungen der beteiligten Studiengänge ausgerichtet. Hierzu werden fachliche Unterstützungsangebote mit unmittelbarem Bezug zu den Studieninhalten bereitgestellt, etwa zusätzliche Tutorien, Übungen oder ergänzende Vorlesungen. Diese können durch überfachliche Angebote zur Förderung übergreifender studienrelevanter Kompetenzen ergänzt werden, beispielsweise Workshops zu Soft Skills oder Sprachkursangebote.
Um Zeit und Raum für die Nutzung dieser Angebote zu schaffen, werden den Studierenden um ein bzw. zwei Semester gestreckte Studienverlaufspläne zur Verfügung gestellt, die den zusätzlichen Workload von studium+ berücksichtigen. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wird das Programm als Reformmodell des Studiums nach § 58 Absatz 2a HG ausgestaltet, um für teilnehmende Studierende eine Verlängerung von BAföG-Förderungen und Aufenthaltsgenehmigungen für betroffene Studierende zu ermöglichen.
An dem Projekt beteiligt sind die Fakultäten Mathematik, Physik, Chemie und Chemische Biologie, Statistik, Bio- und Chemieingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik, Wirtschaftswissenschaften sowie Kunst- und Sportwissenschaften.




